Jürgen Möllemann, der selbstgekrönte Kanzlerkandidat der FDP, hat durch seine Ausführungen auf dem Landesparteitag in unangemessener Weise gegen die Bürgerinnen und Bürger der neuen Bundesländer, sowie die evangelischen Christen in Deutschland polemisiert.
Indem er die Parteivorsitzende der CDU, Dr. Angela Merkel, eine „protestantische Elevin ostdeutscher Herkunft“ nennt, behindert er das Zusammenwachsen Deutschlands in ökumenischer und politischer Hinsicht. Es ist beschämend, dass ein Politiker solche Abgründe der Konfessionspolemik an den Tag legt.
Würde Herr Möllemann sich in dieser Art auch gegenüber politischen Gegnern äußern, wenn sie ein anderes religiöses Bekenntnis hätten?
Es wäre eine Niederlage für die politische Kultur in Deutschland, sollte dieser Stil seitens der FDP auf Zustimmung stoßen.
Dem „Liberalen“ Möllemann ist nur zu empfehlen, sich für diese Aussagen bei den evangelischen Christen unseres Landes und den Bürgern Ostdeutschlands, letztlich auch bei Dr. Angela Merkel zu entschuldigen!
Berlin, den 08.01.2001
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